Großer Dreesch

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Großer Dreesch

1971

1. November 1971

Grundsteinlegung und Montagebeginn für den 1. Bauabschnitt des Neubaugebiets Dreesch.

Montagebeginn des ersten Whnblocks für den 1. Bauabschnitt des Neubaugebietes Dreesch in der Makarenkostraße (heute Andrej-Sacharow-Straße) 7-8 neben den schon 1965 errichteten Wohnblöcken für russische Familien in der M.-W. Frunsestraße (M.-Luther-King-Str.). Der erste Spatenstich für das Baugebiet Dreesch erfolgte im September 1970. Im Oktober 1970 begann die Erschließung durch den VEB Tiefbau Schwerin. Für das baugebiet Dreesch wurde eine Fläche von 254 ha, davon 140 ha land- und forstwirschaftliche Nutzfläche und 110 ha Ödland ausgewiesen.


1972

1972 wurden auf dem dreesch noch 280 WE des bisherigen Gasbetontyps errichtet, die in der Hauptsache zwischenzeitlich als Bauarbeiterunterkünfte genutzt wurden.

Februar 1972

Einzug der ersten Mieter in die Makarenkostraße (heute Andrej-Sacharow-Straße).

März 1972

Abschluss der Montage für den dritten Wohnblock im 1. Bauabschnitt auf dem Dreesch

Juni 1972

Freigabe der ersten Brücke für den Fahrzeugverkehr (Ludwigsluster Chaussee/Crivitzer Chaussee).

Am 21. Juni wurden die ersten zwei Wohnblöcke übergeben. Ende Juni wurde der Aufgang Egon-Schultz-Straße 3 (Arno-Esch-Str.) bezogen. In diesem Block wurden 4 Aufänge für deutsche Mieter und 3 Aufgänge für sowjetische Offiziersfamilien vergeben.

Dezember 1972

Dammschüttung für die Straßenbahnlinie zum Großen Dreesch vom Püsserkrug bis zur neuen Straßenbahnbrücke.


 1973

Ab 1973 begann das WBK mitdem Bau von 5-gesch. Wohnblöcken in der rationalisierten Plattenbauweise mit Verbindungsflügeln als Ecklösungen für geschlossene Wohnquartiere, die mit geringen Kosten erschlossen werden konnten.

Der rationalisierte Typ hatte eine um 1,20 m2 vergrößerte Küche mit Platz für eine Essgruppe und ei von 2,40 m auf 2,80 m erhöhtes Kellergeschoss für die Nutzung als Hobby- und Gemeinschaftsräume. Für eine Durchschnittswohnung mit 56 m2 Wohnfläche stand für das Wohngebiet Dreesch ein Kostensatz vo 31500 Mark zur Verfügung. Die Wohnungen der 11-gesch. Hochhäuser sind gegenüber dem 5-gesch. Wohnblöcken um 60% teurer.

Januar 1973

Baubeginn für die doppelseitige Wendeschleife am Bosselmannweg oberhalb von Zippendorf als Zwischenendstelle für die Straßenbahnlinie zum Großen Dreesch.

März 1973

Setzen der 1. Platte für den Abschnitt B des 1. Bauabschnitts des Großen Dreeschs.

Mai 1973

Beginn der Montage der Taktstraße für den rationalisierten Wohnungsbautyp WBS 70 mit innenliegender Badezelle auf dem Großem Dreesch.

Juni 1973

Am 23. Juni die Fußgängerunterführung der Straßenbahntrasse für den Bosselmannweg ist im Rohbau fertig.

Am 26. Juni Beginn der Montage für den ersten Wohnblock des WBS 70.

August 1973

Verbreiterung der Chaussee nach Ludwigslust (F 106) vom Großen Dreesch bis zum Bahnübergang Stern Buchholz von 6m auf 8,5m.

Mitte August ist die 70 m lange Straßenbahnbrücke über das Grüne Tal im Rohbau fertig.

1. September 1973

Unterrichtsbeginn an der 23. Schule in 12 Klassenräumen, in der Friedrichs-Engels-Straße 35-36 (Polytechnische Oberschule bis zur 10. Klasse).

Bauseitige Übergabe der 23. Schule in der Friedrichs-Engels-Straße 35-36 am 30.9..

Oktober 1973

Seit dem 2.10. werden die letzten beiden Neubaublöcke auf dem Großen Dreesch auch beheizt.

Die ersten Wohnblöcke der AWG "Fritz Heckert" wurden 1973 in der M.-W.-Frunsestraße (Dr.-Martin-Luther-King-Str.) und in der Egon Schulz-Straße (Arno-Esch-Straße) übergeben.

Am 4. Oktober Namensgebung der 23. Schule als Hans-Beimler-Schule.

17. Dezember 1973

Auf dem Großen Dreesch erfolgt die Grundsteinlegung für den neuen Druckkomplex der „Schweriner Volkszeitung“ mit Verlags- und Redaktionsgebäude.


1974

10. Januar 1974

Übergabe der Tankstelle Crivitzer Chaussee.

16. September 1974

Übergabe Stadtambulatorium Großer Dreesch.

Oktober 1976

Inbetriebnahme der Zwischenendschleife-Bosselmannweg mit der Streckeneröffnung Lankow - Dreesch am 6.10.197

6.Oktober 1974

Straßenbahn fährt von der Innenstadt zur Haltestelle „Zentrum“ im Bauabschnitt Dreesch II (heute Haltestelle Berliner Platz).

17. Dezember 1974

Übergabe der ersten Kaufhalle.

 


1975

April 1975

Übergabe der 5 000. Wohnung.

5. September 1975

1. Cafè eröffnet in der Friedrichs-Engels-Straße, Cafè „An der Ecke“, davor Plastik „Der Bauarbeiter“ von Helmut Hartung.


1976

Im 2. Halbjahr 1976 wurde der Bau der 5-gesch. Wohnblöcken im 1. Bauabschnitt mit 4613 Wohneinheiten abgeschlossen.

23. Januar

Auf dem großen Dreesch wird die vierte Konbination Kindergarten/Kindergrippe durch Stadtschulrat Werner Schulze zur Nutzung übergeben.

März 1976

Einweihung der Goethe-Oberschule in der Makarenkostraße (heute Andrej-Sacharow-Straße), die vom Pfaffenteich (Fridericianum) hierher gezogen war.

 


1977

April 1977

An der Ludwigsluster Chaussee wird der „Melkschemel“ seiner Bestimmung übergeben.

1. September
Im ersten Frisiersalon des Neubaugebietes Großer Dreesch erwarten in der Hermann-Duncker-Straße die Mitarbeiter an Arbeitsplätzen für 10 Damen- und 5 Herrenfriseure ihre Kunden. Genosse Horst Pingel, Stadtrat für Örtliche Versorgungswirtschaft, hatte am 31. August symbolisch die Schlüsselübergabe an das Kollektiv der Produktionsgenossenschaft des Friseurhandwerks vollzogen

Dezember 1977

Übergabe der Poliklinik in der Kalininstraße (heute Anne-Frank-Straße).


1978

2. Januar

Zum ersten Mal die SVZ vom Großen Dreesch

Juni 1978

Neugestaltung des Monumentenberges.


1979

1979 wurde der Bau der 11-gesch. Hochhäuser mit 774 Wohneinheiten abgeschlossen.

1979 wohnten im 1. Bauabschnitt 18000 Einwohner. Im 1. Bauabschnitt wurden 6 Kindereinrichtungen, 5 Schulen und 2 Kaufhallen errichtet.

Juni 1979

Am 24.6.1979 erhielt das Kollektiv der Projekttanten des Dreesches vom Minister für Bauwesen den Architekturpreis der DDR.

Oktober 1979

Fertigstellung der 10 000. Wohnung.

 

 

 

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